• Roman Dudler
  • 11. März 2026

Friedenstage 2026: Begegnungen, Perspektiven und eine starke Botschaft aus der Geschichte

Im Rahmen der diesjährigen Friedenstage (9.-11.3.2026) tauchten unsere Schüler*innen an zwei Projekttagen in vielfältige Themen rund um Frieden, Solidarität, globale Verantwortung und respektvolles Miteinander ein. Besonders eindrücklich wirkte der Beitrag von Evelyne Bermann, die aus dem Leben ihrer Mutter, einer Holocaust-Überlebenden, erzählte. Sie zeigte auf, wie friedliches Zusammenleben über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg gelingen kann.

Auch in den weiteren Workshops setzten sich die Schüler*innen kreativ und kritisch mit Frieden und Gerechtigkeit auseinander. Sie lernten, wie Fake News entstehen und warum kritisches Denken unerlässlich ist, arbeiteten an einer Weltkarte aktueller globaler Konflikte, entwickelten einen Raps über Respekt und Zusammenhalt, welcher in Kooperation mit dem AHA durchgeführt und an der Abschluss-Veranstaltung in der Aula präsentiert wurde. Die Jugendlichen gestalteten auch Poster mit Friedensbotschaften. Der Workshop, vom Verein Tellerrand, beschäftige sich mit der Frage, wie solidarisches Handeln zu einer friedlicheren Welt beitragen kann. Andere Gruppen kombinierten kreatives Gestalten mit Reflexion über Menschenrechte mit den Schildern der Gerechtigkeit oder gaben ihren Friedensgedanken mit Origami eine künstlerische Form.

Die beiden Tage haben gezeigt, wie wertvoll es ist, jungen Menschen Räume für Austausch, Kreativität und historisches Bewusstsein zu geben. Die Workshops boten nicht nur Wissen, sondern berührten, motivierten und stärkten den Blick für das, was eine friedliche Gesellschaft ausmacht und rundete den Besuch der KZ Gedenkstätte Dachau am Montag ab.

Kategorie/n :
Schule