Erasmus mit Belgien - MINT
Erfolgreiche Durchführung im Herbst 2023
Jubiläum und Auszeichnung
Bereits zum fünften Mal führte die Realschule Vaduz gemeinsam mit der belgischen Partnerschule Campus Sint Ursula aus Lier das Projekt «StE(A)m Education involving peer-to-peer teaching» durch. Kernpunkt dieses Projektes ist die praktische Umsetzung eines Technikprojekts an Primarschulen. Dabei leiten die «Grossen» ihre kleinen Partner bei der Umsetzung in englischer Sprache (!) an. Im diesjährigen Durchgang wurden an der Primarschule Ruggell verschiedenste Flugzeuge gebaut, getestet und verbessert. Loopings und strahlende Gesichter waren der Dank für die geleistete Arbeit.
Für dieses Projekt wird die Realschule Vaduz im November mit dem European Innovative Teaching Award ausgezeichnet.
Zeitungsartikel im Vaterland
Beitrag auf Radio L
Realschule Vaduz mit Award ausgezeichnet
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Der European Innovative Teaching Award zeichnet herausragende Projekte aus der Schulbildung aus. Zum ersten Mal nahm eine liechtensteinische Schule teil und wurde ausgezeichnet. Das preisgekrönte Projekt der Realschule Vaduz heisst „STE(A)M Education involving peer-to-peer teaching“. Es ist ein Projekt, indem Jugendliche Primarschülern in englischer Sprache die Umsetzung von technischen Projekten beibringen.
RSV gewinnt "European Innovative Teaching Award"
Übersicht über alle Gewinnerprojekte
Belgien im April 2024
Salzwasserauto an der PS Triesen
Gemeinsames Erasmus-Projekt der Realschule Vaduz mit der Partnerschule aus Belgien.
Alternative Energieformen und ein Salzwasserakku bildeten den Mittelpunkt des diesjährigen Erasmus+-Austausches der Realschule Vaduz mit dem Campus Sint Ursula aus Belgien. Ein Höhepunkt der Projektwoche war der Unterrichtseinsatz an der Primarschule Triesen. Unter Anleitung in englischer Sprache durch «die Grossen» bauten die Primarschüler ein Auto, welches von einem Salzwasserakku angetrieben wurde. Voller Stolz durften die Primarschüler ihr Auto in einem Rennen testen und anschliessend ihren Boliden mit nach Hause nehmen. Ausserdem stand für die belgischen Gäste eine fachkundige Führung durch das Blockheizkraftwerk Malbun auf dem Programm.
Ein weiteres Highlight waren die elektrischen Gokarts der Kartbahn in Nendeln. Elektromobilität konnte in Renn atmosphäre hautnah erfahren werden. Den Abschluss der Projektwoche bildete ein Besuch im «PepperMINT», wo ebenfalls alternative Antriebsformen, in diesem Fall Propeller, getestet wurden. Der Gegenbesuch der Realschüler aus Vaduz in Belgien steht im Mai 2025 auf dem Programm. (VaLa, 5.10.2024, Seite 8)
RSV gewinnt den Erasmus+ Award 2024
Am 20. November 2024 fand die feierliche Verleihung der Erasmus+ und ESK Awards im Technopark in Vaduz statt. Insgesamt wurden elf herausragende Projekte der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps (ESK) ausgezeichnet sowie der European Innovative Teaching Award (EITA) verliehen.
Belgien im Mai 2025
Eine eindrückliche Woche in Belgien neigt sich dem Ende zu. Ein STEAM-Projekt mit peer-to-peer-teaching bildete den Kern der Erasmuswoche. Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn Jugendliche mit Primarschülern arbeiten!
Technik trifft Neugier - Herbst 2025
Die Realschule Vaduz war mit ihren belgischen Erasmus-Partnern vom Campus Sint Ursula zu Gast in der Primarschule Triesen und brachte jede Menge Technikbegeisterung mit. Zum vierten Mal verwandelte sich die Primarschule Triesen in ein pulsierendes Zentrum für junge Tüftlerinnen und Tüftler.
Unter der Anleitung der älteren Schüler, die ihre Anweisungen auf Englisch gaben, bauten die Primarschüler mit leuchtenden Augen ihre eigenen Flugzeuge. Es wurde geschraubt, geklebt und getestet – bis die kleinen Maschinen abheben konnten. Der Stolz war riesig, als die Kinder ihre selbstgebauten Flugzeuge mit nach Hause nehmen durften.
Der spannende Vormittag war Teil einer internationalen Erasmus-Woche, die ganz im Zeichen von MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und Nachhaltigkeit stand. Weitere Highlights dieser Woche waren kreative Lerneinheiten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), ein entspannen-der Besuch im Camäleon Vaduz sowie ein praxisnaher Workshop im «PepperMINT»-Labor.
Neben dem Forschen und Experimentieren entstanden auch neue Freundschaften und internationale Kontakte. Die Vorfreude ist bereits spürbar: Im Mai 2026 steht der Gegenbesuch der Realschule Vaduz in Belgien an – ein weiteres Kapitel im freundschaftlich konstruktiven Austausch zwischen jungen Entdeckerinnen und Entdeckern.
Von 29. September bis zum 3. Oktober reiste eine Schülergruppe des Liechtensteinischen Gymnasiums in Vaduz über Wien nach Brünn. Am 29. September besuchte die Gruppe gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des Matyas-Lerch-Gymnasiums aus Brünn die Liechtensteinische Botschaft in Wien. Dabei erhielten sie einen Einblick in die historisch engen Beziehungen zwischen Liechtenstein und Tschechien. Zu-dem wurden sie über die weiteren bilateralen und multilateralen Tätigkeiten der Botschaft und Ständigen Vertretung informiert. Die Schülergruppe nahm darüber hinaus an einer Führung im Stadtpalais Liechtenstein teil. Anschliessend reisten die zwei Gruppen gemeinsam nach Brünn weiter. In Südmähren begaben sich die Teilnehmenden auf die Spuren der Fürsten von Liechtenstein. Gemeinsam mit den tschechischen Schülerinnen und Schülern besuchte die Gruppe unter anderem die Stadt Mikulov/Nikolsburg, die Schlösser Lednice/Eisgrub und Valtice/Feldsberg und machte einen Ausflug in den Mährischen Karst.
Der Schüleraustausch findet bereits seit 2014 statt und bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die gemeinsame Geschichte Liechtensteins und Tschechiens näher kennenzulernen sowie Erfahrungen mit einer anderen Sprache und Kultur zu sammeln.
Belgien im Mai 2026
Erasmus+ Austausch: Vaduzer Realschüler erleben eine Woche voller Europa, MINT und neuer Freundschaften
Mit großer Vorfreude und reichlich Neugier im Gepäck machten sich vergangene Woche 24 Schülerinnen und Schüler der Realschule Vaduz auf den Weg nach Belgien. Ziel war der Gegenbesuch an der Partnerschule Campus Sint Ursula in Lier – und was folgte, war eine Woche voller Begegnungen, Entdeckungen und europäischem Geist.
MINT-Projekt: Wenn die Grossen zu Lehrpersonen werden
Im Zentrum des Austauschs stand erneut ein gemeinsames MINT-Projekt mit Primarschülern. Ganz nach dem Motto „You can never teach a student what a student can teach a student“ übernahmen die Jugendlichen aus Vaduz die Rolle der Lehrenden. In englischer Sprache erklärten sie den jüngeren Kindern naturwissenschaftliche Experimente und führten sie durch spannende Aufgaben. Die Begeisterung war auf beiden Seiten spürbar – ein Paradebeispiel dafür, wie Lernen über Grenzen hinweg funktioniert.
Ein Blick hinter die Kulissen Europas
Ein Höhepunkt der Reise war der Ausflug nach Brüssel. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler im EFTA-House von Botschafter Pascal Schafhauser und seinem Team empfangen. In einem informativen Austausch erfuhren sie mehr über den Europäischen Wirtschaftsraum, das Schengen-Abkommen und die Aufgaben der liechtensteinischen Mission in Brüssel. Nach einem stärkenden Snack ging es weiter ins House of European History, wo die Gruppe die Entwicklung Europas und ihre Bedeutung für die Gegenwart hautnah erleben konnte.
Antwerpen, Action und neue Freundschaften
Neben dem offiziellen Programm blieb auch Zeit, Belgien zu entdecken. Beim Sightseeing in Antwerpen tauchten die Jugendlichen in das Flair der Hafenstadt ein. Zum Abschluss wartete ein actionreicher Besuch beim Lasertag – ein perfekter Rahmen, um Freundschaften zu vertiefen und die Woche gemeinsam ausklingen zu lassen.
Ein Austausch, der verbindet
Der Erasmus+ Besuch zeigte einmal mehr, wie wertvoll internationale Begegnungen für junge Menschen sind. Die Mischung aus Lernen, Kultur und persönlichem Austausch machte die Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis – und stärkte die Verbindung zwischen Vaduz und Lier nachhaltig.
