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  • 18.03.2018 Create Date
  • 21.03.2018 Last Updated
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Alle Benutzerinnen und Benutzer der ICT-Infrastruktur verpflichten sich zur Einhaltung der
nachfolgenden Bestimmungen:

1 Allgemeine Grundsätzea) Die Benutzerinnen und Benutzer tragen persönlich die Verantwortung für den
zweckentsprechenden Umgang mit den Informatikmitteln.
b) Sie dürfen ohne begründbares pädagogisches Interesse keine in rechtlicher und/oder sittlicher
Hinsicht fragwürdigen Dokumente herunterladen, abspeichern oder verbreiten. Dies gilt
insbesondere für Internetseiten, welche die Menschenwürde (z.B. durch Gewaltaufruf,
Rassismus, Pornographie) verletzen.
c) Unzulässig ist jede Art der Verwendung von Informatikmitteln und Dokumenten, welche die
Schule oder Dritte materiell oder ideell schädigt oder schädigen könnte. Dazu gehören
unerlaubte Zugriffe auf privates oder urheberrechtlich geschütztes Material.
d) Die Benutzerinnen und Benutzer dürfen nur Daten ins Schulnetz speichern, die im direkten
Zusammenhang mit dem Unterricht und/oder der Schuladministration stehen.
e) Technische und betriebliche Anordnungen des Netzdienstes sind verbindlich. Sie werden auf
geeignete Weise bekannt gemacht. Wenn es die Umstände erfordern, können nach einer
angemessenen Vorwarnzeit - sofern eine solche möglich ist - Speicher gelöscht und Dienste
abgeändert oder ausgeschaltet werden. Bei Pannen übernimmt die Arbeitsstelle
Schulinformatik keine Haftung, auch nicht für dadurch verloren gegangene Daten.
f) Die Installation jeglicher Software, insbesondere solche aus dem Internet, und (lokale)
Systemänderungen dürfen einzig von den Netzadministratoren vorgenommen werden.

2 Netzzugang
a) Alle Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Schülerinnen und Schüler können über einen
persönlichen, geschützten Account Zugang zum Netz und folglich zu einer eigenen Mailbox
erhalten.
b) Die persönlichen Accounts beschränken sich auf eine bestimmte Person, sind also nicht
übertragbar. Kennwörter sind zweckgemäss einzusetzen und geheim zu halten.
c) Die Nutzung aller Dienste muss kostenbewusst und mit möglichst geringer Netzbelastung
erfolgen. Mit speicherintensiven Dateien (wie Bild-, Film- und Toninhalte) ist zurückhaltend
umzugehen. Verboten ist die Verwendung externer kostenpflichtiger Dienste.
d) Der Zugang zu den Computern ist für die Schülerinnen und Schüler nur bei Anwesenheit
einer Lehr- oder Aufsichtsperson erlaubt.
Die Verantwortung während des Unterrichts liegt bei der entsprechenden Lehrperson.
Ausserhalb des Unterrichts ist es Aufgabe der Schulleitung, für eine Aufsicht zu sorgen.

3 E-Mail
a) Benutzerinnen und Benutzer tragen die Verantwortung für die von ihnen verschickten oder
gespeicherten Mails. Sie sind verantwortlich dafür, dass ihre Mails keine Inhalte aufweisen,
die in irgendeiner Weise gegen ein Gesetz verstossen.
b) Grundsätzlich nimmt die Netzadministration keine Einsicht in eine persönliche Mailbox. Aus
dringenden technischen Gründen kann die Netzadministration jedoch auf eigene
Veranlassung E-Mails einsehen. Die Netzadministration benachrichtigt die Betroffenen
umgehend über derartige Einsichtnahmen aus technischen Gründen. Liegt ein begründeter
Verdacht auf eine Gesetzesverletzung vor, kann die Netzadministration Mails einsehen,
nämlich auf Veranlassung der zuständigen Strafverfolgungsbehörden oder - gestützt auf Art.
106 Abs. 2 Bst. a des Schulgesetzes - der Schulamtsleitung.
c) Die Netzadministration untersteht dem Amtsverschwiegenheitsgebot.
d) Aus Sicherheitsgründen ist der Netzadministrator nach entsprechender Information an die
Benutzerinnen und Benutzer befugt, Filter zu aktivieren, die den Zugang von speziellen
Dateitypen und Protokollen zu den Mailboxen verhindern.

4 Verhalten rund um Informatik-Einrichtungen
Das Verhalten in Zusammenhang mit Informatik-Einrichtungen wird in den Hausordnungen der
einzelnen Schulen geregelt.

5 Urheber- und Lizenzrechte
Falls für bestimmte Software und Dokumente Urheber-, Lizenz- oder andere Rechte bestehen, so
unterliegen Verwendung, Kopieren und Weitergabe den entsprechenden rechtlichen Bestimmungen
und Vereinbarungen.

6 Schadensmeldung
Falls Benutzerinnen und Benutzer beim Einsatz von Informatikmitteln oder Dokumenten
Unregelmässigkeiten feststellen (wie Defekte, Virenbefall oder Missbräuche), sind sie verpflichtet,
diese unverzüglich der Schulleitung oder dem Netzdienst zu melden.

7 Haftung, Missbräuche und Kontrollrecht
a) Für fahrlässige oder gar böswillige Beschädigungen von Hard- oder Software oder von
sonstigen EDV-Einrichtungen kann der Verursacher finanziell und disziplinarisch
verantwortlich gemacht werden.
Die Netzadministration behält sich vor, bei Verstössen gegen das Reglement, mit Information
an die Schulamtsleitung und die zuständige Schulleitung, einen Account zu sperren.
Die Schulleitung informiert die betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie deren
Erziehungsberechtigte.
b) Gegenüber Schülerinnen und Schülern haben Lehr- und Aufsichtspersonen das Recht und
unter Umständen die Pflicht, deren Tätigkeit an Schulcomputern und deren persönlichen
Speicher zu kontrollieren und nötigenfalls lenkend einzugreifen. In begründeten Fällen kann
die Netzadministration und/oder die Schulleitung die gezielte Überwachung bestimmter
Accounts auch ohne Vorwarnung veranlassen (siehe Ziff. 3b).
Diese Benutzungsvorschriften sind den Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern sowie den
Erziehungsberechtigten zur Kenntnis zu bringen. Sie gelten in den einschlägigen Punkten
entsprechend auch für externe Benutzerinnen und Benutzer.

Schulleitung und Lehrpersonen sind nach der festgelegten Ordnung für die Einhaltung dieser
Benutzungsordnung verantwortlich.

Dieses Reglement ersetzt jenes vom 6. November 2002
Vaduz, den 11.12.2008
Schulamt


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