97 Prozent der Jugendlichen ab 12 Jahren besitzen ein Smartphone und nutzen es täglich. Für viele Eltern ein Grund zur Sorge. Einige einfache Regeln können aber für einen verträglichen Umgang sorgen.

Gemäss einer aktuellen Studie besitzen 97 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren  ein Smartphone und nutzen dieses täglich. Jugendliche und Kinder zeigen heute nicht nur eine grosse Kompetenz, wenn es um die Nutzung von Handies geht, sie verbringen auch sehr viel Zeit damit. Eltern stehen vor der Herausforderung, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu verantwortungsbewussten und kompetenten Mediennutzern zu begleiten. Ein schmaler Grat zwischen Zulassen und Kontrolle. Es geht nicht darum zu verbieten oder dauernd über die Nutzungsdauer zu streiten, sondern darum, uns Gedanken zu machen, wie die Smartphones noch smarter, sprich gezielter und für die gewünschten Zwecke eingesetzt werden. 

«Bei Jugendlichen helfen Regeln. Bei jüngeren Kindern ist wichtig zu verstehen, dass Kinder das Surfen oder Gamen nicht allein lernen sollen. Sie brauchen – so wie im Strassenverkehr – eine Begleitung, feste Regeln und immer wieder Training – gerade auch was Sicherheit im Netz angeht», schreibt der Verein Kinderschutz.li.  Im Rahmen des Programms «Kinder stark machen» bietet der Verein deshalb auch bereits in den Primarschulen gezielt Workshops und Informationsabende für Eltern, Schulen und Kinder zum Thema «Medienkompetenz» an. 

Die sich rasch entwickelnden Medien sind ein wichtiger Teil der sozialen Welt der Kinder und Jugendlichen geworden. Neben dem Handybesitz zeigen neueste Untersuchungen, dass sich seit 2010 vor allem die Nutzung des Internets am stärksten verändert hat: Surften vor vier Jahren erst 16 Prozent der befragten Jugendlichen täglich mit dem Handy im Netz, so sind es derzeit 87 Prozent. Alle diese Aktivitäten können vom eigenen Smartphone aus getätigt werden. Es ist das Instrument für Kommunikation und Informationsbeschaffung. Eine bewusste Nutzung des Handys kann nicht Verzicht bedeuten. Jugendliche und auch schon Kinder nutzen soziale Netzwerke und Chats, um sich mit Gleichaltrigen auszutauschen. Diese sozialen Interaktionen sollen und dürfen stattfinden. Doch welche Massnahmen können helfen, einen gesunden, bewussten und auch sicheren Einsatz des Handys herbeizuführen?

Eine Möglichkeit: Ein Handynutzungsvertrag

Empfehlenswert ist die Broschüre des Liechtensteiner Amtes für Soziale Dienste: «Mit Jugendlichen über Soziale Medien reden».

Broschüre «Mit Jugendlichen über digitale Medien reden!» (1.09 MBytes.) Broschüre «Mit Kindern über digitale Medien reden!» (718.11 KBytes.)

Darin wird wie von vielen weiteren Fachexperten empfohlen, gemeinsam mit den Kindern oder Jugendlichen einen Handynutzungsvertrag zu erstellen und zu unterschreiben.

Beispiele gibt es unter https://www.mediennutzungsvertrag.de/.

Ein weiteres, etwas «lockereres» Beispiel eines Handynutzungsvertrags zwischen Eltern und Kind kommt von einer renommierten Bloggerin Janell Burley Hofmann aus USA (in Englisch) http://www.janellburleyhofmann.com/wp-content/uploads/2014/05/GregsContract.pdf.

Die deutsche Übersetzung gibt es unter:: https://www.rtl.de/cms/smartphone-fuer-kinder-und-jugendliche-18-goldene-regeln-fuer-den-umgang-1373530.html

Empfehlenswert ist auch der Leitfaden «Medienkompetenz» des Schweizer Nationalen Programms für Jugend und Medien.

Broschüre «Medienkompetenz» (3.07 MBytes.)

Die Broschüren zeigen auf, von welcher zentralen Bedeutung es ist, in der Familie Regeln zu definieren und Grenzen zu setzen. 

Neben dem bewussten Umgang mit dem Handy gibt es technische, regulative und erzieherische Ansätze, um nicht nur zeitliche Übernutzung zu vermeiden, sondern vor allem auch um vor den Gefahren der Medienwelt zu schützen. Hier setzt der Verein Kinderschutz.li mit seinen Präventionsangeboten für Kinder, Schulen und Eltern an. Denn die Fachwelt ist sich einig, dass das Stärken der Medienkompetenz die wichtigste präventive Massnahme darstellt. Kinder und Jugendliche, die digitale Medien souverän, sicher, altersgerecht und angemessen nutzen, machen nicht nur weniger negative Erfahrungen, sie nehmen aktiv am sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben teil und sind letztlich gut für die Berufswelt vorbereitet. Medienkompetenz ist ein Muss.

Die nachfolgenden Tipps bieten weitere Ansatzpunkte:

  • – Smartphone lautlos stellen
  • – Pushnachrichten ausschalten
  • – Smartphone-Nutzungszeiten definieren (z.B. morgens 15 Minuten, nach der Schule 30 Minuten, andere Zeiten am Wochenende oder in den Ferien etc.)
  • – Smartphonefreie Zeiten und Räume bestimmen (z.B. Esstisch und Bett)
  • – Smartphone nachts ausschalten und nicht im Kinderzimmer aufladen, sondern einen „Technikort“ im Haus definieren, wo alle Smartphones ab einer bestimmten Uhrzeit abgelegt werden
  • – Eine Armbanduhr nutzen, um die Anzahl Blicke auf das Display zu reduzieren, die jedes Mal eine potentielle Ablenkung darstellen
  • – Keine Nutzung als «second screen» also parallel zu einem anderen laufenden Medium
Folge uns:

1. Sinn und Zweck des Merkblattes
Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern haben Anspruch darauf, dass ihre Daten im
Schulbereich im Einklang mit dem Datenschutzgesetz verwendet werden. Dieses Merkblatt, welches
die Datenschutzstelle in Zusammenarbeit mit dem Schulamt erstellt hat, gibt Hinweise, wie mit Personendaten
in den öffentlichen und in den von der Regierung bewilligten privaten Schulen umzugehen
ist. Es stützt sich auf das Datenschutzgesetz (DSG)1.

2. Verwendete datenschutzrechtliche Begriffe2
2.1 Personendaten
Alle Angaben, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare Person beziehen, stellen Personendaten
dar. Davon gibt es unterschiedliche Kategorien: Personendaten, besonders schützenswerte
Personendaten und Persönlichkeitsprofile. Da sich im Schulbereich alle Kategorien
von Personendaten (nachfolgend Daten) finden, unterliegt die Bearbeitung im Schulbereich
erhöhten Anforderungen.
2.2 Personendaten bearbeiten
Gemeint ist damit das Beschaffen, Aufbewahren, Verwenden, Umarbeiten, Bekanntgeben,
Archivieren oder Vernichten von Personendaten.
2.3 Datensammlung und Inhaber der Datensammlung
Eine Datensammlung liegt vor, wenn Daten so abgelegt werden, dass sie jeweils einer bestimmten Person zugeordnet werden können (beispielsweise mittels Name oder Schülernummer). Inhaber der Daten ist derjenige, der darüber entscheidet, welche Daten zu welchem Zweck abgelegtwerden.

Beispiel: Schülerdossiers (auch elektronische, sofern eine Suchfunktion besteht (z.B. Lehrer-Office).

1 Datenschutzgesetz (DSG) vom 14. März 2002, LGBl. 2002 Nr. 55 (in der aktuellen Fassung).
2 Art. 3 DSG

3. Grundsätze des Datenschutzes
3.1 Rechtmässigkeit3
Daten dürfen nur bearbeitet werden, wenn dafür eine gesetzliche Grundlage besteht, wenn eine gesetzliche Aufgabe ohne diese nicht erfüllt werden kann oder wenn die betroffene Person in die Bearbeitung eingewilligt hat4. Art. 80a des Schulgesetzes regelt, wer welche Daten zu welchem Zweck bearbeiten darf (Anhang 2).
Die Voraussetzungen einer rechtsgültigen Einwilligung werden in Punkt 4 erläutert.
3.2 Verhältnismässigkeit
Eine Datenbearbeitung darf erfolgen,
 wenn sie notwendig ist (d.h. keine andere, mildere Variante existiert, um das Ziel zu erreichen);
 insoweit sie angemessen ist (d.h. es dürfen nur gerade die benötigten Daten weitergegeben
werden, keinesfalls Daten, die nicht benötigt werden);
 solange sie notwendig ist (vgl. die Aufbewahrungsfristen gemäss Richtlinie über die Aufbewahrung
und Archivierung von Schulhausakten).
Nicht oder nicht mehr benötigte Daten sind zu vernichten, zurückzugeben oder dem zuständigen
Archiv zur Übernahme anzubieten (keine Vorratsspeicherung oder -sammlung).
Beispiel: Datenerhebung für einen Sporttag: Nach dem obligatorischen Schulsporttag sind
Ranglisten zu vernichten; es darf höchstens eine Zusammenstellung der Gesamtresultate
aufbewahrt werden.
3.3 Zweckbindungsgebot6
Wer Daten bearbeitet, darf diese nur zu dem Zweck verwenden, der gesetzlich vorgesehen ist
oder welchen er bei der Beschaffung angegeben hat.
Beispiel: Videoaufnahmen dürfen nur zu dem vereinbarten Zweck verwendet werden, z.B.
für die Auswertung des Verhaltens eines Schülers während seines Referates.
3.4 Richtigkeit und Aktualität von Daten7
Der Dateninhaber muss die Daten periodisch auf deren Aktualität und Richtigkeit hin überpr
üfen. Jede Person kann aufgrund ihrer gesetzlichen Kontrollrechte die Berichtigung unrichtiger
Daten verlangen.
Beispiel: Die Klassenliste ist nach einem Umzug oder einer Scheidung der Eltern zu aktualisieren.
3 Art. 4 Abs. 1 DSG
4 Art. 21 Abs. 1 und 2 DSG
5 Art. 4 Abs. 2 DSG
6 Art. 4 Abs. 3 DSG
7 Art. 7 DSG

3.5 Datensicherheit
Daten müssen durch angemessene technische und organisatorische Massnahmen gegen unbefugte
Bearbeitung geschützt werden. Dafür ist der Dateninhaber verantwortlich.
Insbesondere ist zu beachten:
 Daten sind unter Verschluss zu halten.
 Computer sind mit einem Passwort zu sichern. Dieses ist geheim zu halten. Es darf nicht
weitergegeben werden, auch nicht an Administratoren.
 Daten dürfen nicht ungeschützt per E-Mail versendet werden. Sie sind, vorbehaltlich einer
Einwilligung (siehe Ziff. 4) zu anonymisieren oder genügend zu verschlüsseln. Eine Versendung
innerhalb des Schulnetzes bzw. des LLV-Intranets gilt als genügend geschützt.
 Daten sind direkt dem Empfänger zu übermitteln.
 Vertrauliche Informationen sind als solche zu behandeln.
 Bei Gesprächen, auch ausserhalb der Schule, ist darauf zu achten, dass aus Erzählungen
nicht auf betroffene Personen geschlossen werden kann.

4. Einwilligung8
Eine Einwilligung liegt vor, wenn die betroffene Person über die geplante Datenbearbeitung informiert ist und sie in diese Bearbeitung vorgängig freiwillig und in Kenntnis der relevanten Umstände einwilligt. Die Einwilligung darf nicht stillschweigend erfolgen9.
Es braucht zusätzlich die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (nicht bei volljährigen Schülerinnen und Schülern).
Beispiel: Bei der Veröffentlichung von Fotos oder Bekanntgabe von Daten Minderjähriger ist in der
Regel die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters notwendig.

5. Pflichten der Dateninhaber und -bearbeiter10
Eltern- und Schülerdaten dürfen nur auf der Grundlage und im Rahmen von Art. 80a des Schulgesetzes bearbeitet werden11.
Die Schulen als Dateninhaber sind einerseits für die Einhaltung der unter Ziff. 3 erläuterten Grunds
ätze und andererseits für den korrekten Umgang mit den ihnen anvertrauten Daten verantwortlich.
Sie müssen die vorhandenen Datensammlungen beim „Register der Datensammlungen“ bei der
Datenschutzstelle anmelden12.
8 Art. 3 Abs. 1 Bst. m DSG
9 Art. 4 Abs. 4 DSG
10 Art. 20 DSG
11 Siehe Anhang 2
12 Art. 15 Abs. 2 DSG, Anmeldeinformationen unter http://www.llv.li/#/1586/register-der-datensammlungen

6. Rechte der betroffenen Personen
6.1 Auskunfts-/Einsichtsrechte13
Die Erziehungsberechtigten haben ein vollumfängliches Auskunfts- und Einsichtsrecht in Daten, die ihr Kind oder sie selber betreffen. Falls Kopien verlangt werden, sind diese grundsätzlich kostenlos abzugeben. Eltern ohne Sorgerecht können wie Erziehungsberechtigte Auskünfte über ihr Kind einholen, selbst wenn es dies ablehnt14.
6.2 Anspruch auf Berichtigung, Beseitigung und Unterlassung
Die betroffene Person kann von der Schule u.a. verlangen:
 die Berichtigung bzw. Vervollständigung von Daten;
 das Unterlassen unbefugten Bearbeitens von Daten;
 das Beseitigen der Folgen unbefugten Bearbeitens von Daten.

7. Datenbearbeitung
7.1 Dienstgeheimnis, Weitergabe von Daten, Erteilung von Auskünften, Meldepflichten
Grundsätzlich haben Mitarbeitende der Schulen über alle Angelegenheiten, die ihnen in Aus-
übung ihres Dienstes oder mit Beziehung auf ihre dienstliche Stellung bekannt geworden sind
und die im Interesse der Schule oder der betroffenen Person Geheimhaltung erfordern, Stillschweigen zu bewahren, auch nach Beendigung des Dienstverhältnisses15. Für Zeugenaussagen
vor Gericht braucht es eine Entbindung vom Amtsgeheimnis durch das Schulamt.
Von diesem Grundsatz gibt es Ausnahmen:
 Die Eltern haben ein Auskunfts- und Einsichtsrecht (siehe 7.2).
 Dem Schulamt sind die für die Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben benötigten Daten
zur Verfügung zu stellen16.
 Dem Amt für Soziale Dienste17 ist der begründete Verdacht auf schwerwiegende Kindswohlverletzung oder -gefährdung (insbesondere Misshandlung, schwere Gewaltanwendung,
sexueller Missbrauch18, grobe Vernachlässigung, drohende Zwangsverheiratung, Verwahrlosung und Suchtmittelabhängigkeit) zu melden (Meldepflicht bei Strafandrohung!). Bei begründetem Verdacht auf weniger schwerwiegende Kindswohlverletzung oder -gefährdung besteht ein Melderecht19.
 Anzeigerecht und -pflicht20 bei strafbaren Handlungen. Anzeige an die Strafverfolgungsbehörden (Polizei, Staatsanwaltschaft).
13 Art. 11 DSG
14 § 178 ABGB
15 Art. 24 LdG
16 gesetzliche Grundlage siehe Anhang 2
17 Art. 20 Abs. 1 KJG
18 Vgl. hiezu das Merkblatt für Lehrkräfte zu „Sexuelle Übergriffe durch Lehrpersonen“
19 Art. 20 Abs. 2 KJG
20 § 53 ff. StPO

7.2 Informationsaustausch zwischen Lehrpersonen
Soweit es für die Aufgabenerfüllung erforderlich ist, dürfen Informationen über Schüler unter
Lehrpersonen ausgetauscht werden.
Beispiel: Informationsaustausch zwecks Prüfung des Überspringens einer Schulstufe, für die
Koordinierung disziplinarischer Massnahmen oder zur Wahrnehmung der Pausenaufsicht
ist zulässig.
7.3 Datenregistrierung, -aufbewahrung, -archivierung und -vernichtung
Vergleiche hierzu die Richtlinie des Schulamtes über die Archivierung von Schulhausakten.

Anhang 1: Praxisbeispiele

Beispiel  Erläuterungen 
Benutzung von Computern in der Schule Massgeblich ist das Informatikreglement!
E-Mail-Verkehr Grundsätzlich ist der Versand von E-Mails nicht sicher! Ausgenommen sind
sichere Netzwerke sowie verschlüsselte Nachrichten.
Bei heiklen Daten, z.B. SPD-Gutachten, Postversand!
Klassenbuch Enthält das Klassenbuch schülerbezogene Daten (z.B. Noten, Absenzen, Massnahmen),
so ist es vertraulich zu führen (für die Schüler nicht einsehbar und
für Lehrpersonen nur beschränkt einsehbar).
Klassenverzeichnis für unterrichtende Lehrpersonen Folgende Schülerdaten dürfen darin enthalten sein:
– Vorname, Name, Geschlecht, Adresse, Telefon, Muttersprache, erziehungsberechtigte Person mit Vor- und Nachname.
– Weitere notwendige Informationen sind in erster Linie beim urteilsfähigen
Kind bzw. seiner gesetzlichen Vertretung einzuholen (z. B. Allergien).
Klassenlehrer dürfen zudem folgende Daten ihrer Schüler erhalten:
Geburtsdatum, Staatszugehörigkeit, Konfession, Tagesbetreuung mit Vor- und
Nachname, Adresse und Telefon.
In der Regel braucht es keine Angaben zu Heimatort, Beruf der Eltern, Krankheiten,
Geschwistern, Hausarzt oder Krankenkasse.
Publikation von Lehrerdaten Ohne Einwilligung publizierbar:
– Name
– Funktion
– geschäftliche Kontaktdaten
Weitere Daten, z.B. Fotografien, Lebensläufe, private Telefonnummer, private
E-Mail-Adresse usw., nur mit Einwilligung!
Ranglisten Sie dürfen gegen aussen nur publik gemacht werden, wenn die Teilnahme am
Wettkampf freiwillig war. Für eine Publikation im Internet braucht es eine
Einwilligung.
Referenzen (für Lehrmeister) Nur mit Einwilligung (Ziffer 4)!
Schülerbeurteilungen Es dürfen nur Lehrpersonen und vorgesetzte Behörden, welche ins Beurteilungsverfahren
involviert sind, informiert werden. Ohne Einwilligung dürfen Schülerbeurteilungen darüber hinaus nicht offengelegt werden.
Es ist verboten, in der Klasse Notenlisten mit Schülernamen aufzuhängen oder individuelle Prüfungsresultate bekanntzugeben.
Schülerbeurteilungen nicht unbeaufsichtigt oder unverdeckt liegen lassen!
Zulässig ist das Publikmachen von anonymisierten Schülerbeurteilungen. Eine
Offenlegung ist zulässig, wenn die Einwilligung vorliegt.
Schülerlisten für Lager, Projektwochen,
Ehemaligentreffen und dergleichen
Sie dürfen enthalten:
– Schulhaus, Klasse, Lehrer
– Schülername, -adresse und Telefonnummer
Telefonliste (z.B für Kettentelefon) Sie dürfen enthalten:
– Name, Vorname und Telefonnummer
– keine Wohnadresse
Videokameras Der Einsatz von Überwachungsanlagen ist bewilligungspflichtig und wird nur dann bewilligt, wenn es um den Schutz von Personen oder Sachen geht und weniger einschneidende Massnahmen (z.B. Bewegungsmelder mit Licht) keine Wirkung zeigen21.
Die Videoüberwachung eines Schulzimmers bedarf zusätzlich der Einwilligung (Ziffer 4)!
Attrappen sind nicht zulässig!
Websites Bei Fotos braucht es eine Einwilligung aller abgebildeten Personen, selbst wenn sie nicht zentral für das Bild sind. Bei Widerruf der Einwilligung ist die abgebildete Person unkenntlich zu machen.
Lehrerinformationen und -fotos nur mit Einwilligung, ausgenommen davon sind Name, Funktion und schulbezogene (nicht private!) Kontaktdaten (z.B. Kontaktdaten der Schulleitung, des Sekretariats; der Sozialarbeit). Keine Telefonlisten!
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Datenschutz 214.65 KB 1 downloads

Sinn und Zweck des Merkblattes Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern...
Folge uns:

Die Realschule ist eine herausfordernde und leistungsorientierte Schule. Sie bereitet auf anspruchsvolle Berufslehren, aber auch auf den Übertritt in die Oberstufe des Gymnasiums oder in eine Berufsmaturitätsschule vor. Sie umfasst die Schulstufen sechs bis neun. In die Realschule aufgenommen werden pro Jahr ca. 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler.

An der Realschule werden die folgenden Pflichtfächer unterrichtet: Deutsch, Englisch, Französisch, Mathematik, Informatik, Lebenskunde, Realien, Bildnerisches Gestalten, Musik, Textiles und Technisches Gestalten, Haushaltkunde, Religion und Sport. Daneben wird eine Vielzahl von Wahlpflicht- und Wahlfächern angeboten.

Der Unterricht wird durch Fachlehrerinnen und -lehrer erteilt. Jeder Klasse ist eine Lehrperson für Betreuungs- und Führungsaufgaben zugeteilt (Klassenlehrer oder Klassenlehrerin).

Die Klassenlehrpersonen der Realschulen führen im Frühjahr der 8. Schulstufe mit allen Eltern, Schülerinnen und Schülern ein ausführliches Standortgespräch durch. Im Rahmen dieser Standortbestimmung werden die möglichen Übertritte in das Oberstufengymnasium sowie die Ziele im Hinblick auf die nachobligatorische Ausbildung besprochen und gemeinsam die individuellen Schwerpunkte für die 9. Stufe festgelegt. Diese Stufe wird individueller gestaltet, um die Schülerinnen und Schüler auf einen möglichst erfolgreichen Übertritt vorzubereiten.

Detaillierte Informationen zum Übertritt von der Realschule in das Liechtensteinische Gymnasium finden Sie hier.

Nach der vierten Klasse können die Schülerinnen und Schüler der Realschulen eine Berufsmaturitätsschule, eine Wirtschafts- oder eine Diplommittelschule absolvieren. Es besteht auch die Möglichkeit, das Freiwillige 10. Schuljahr zu besuchen.

Lehrplan für das Fürstentum Liechtenstein

Weitere Informationen zur Realschule finden Sie im Faltblatt „Die Sekundarschulen“.

Ausführliche Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten nach erfolgreichem Abschluss der Realschule enthält die Broschüre „Weiterführende Schulen nach der Realschule, Elterninformation“.

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Broschüre - Die Sekundarschulen 798.03 KB 1 downloads

Im Verlaufe des Lebens stehen immer wieder wichtige Entscheidungen an; Entscheidungen...
Folge uns:

In Liechtenstein gibt es 22 öffentliche und 3 private Schulen. Die öffentlichen Schulen unterteilen sich in 11 Gemeindeschulen (2 Jahre Kindergarten und 5 Jahre Primarschule) und 11 Sekundarschulen. Die dreigliedrige Sekundarstufe besteht aus 3 Oberschulen, 5 Realschulen und einem Gymnasium. Ausserdem wird ein Freiwilliges 10. Schuljahr angeboten. Eine Berufsmaturitätsschule eröffnet den Weg zu einem Hochschulstudium in Österreich oder Liechtenstein oder zu Fachhochschulen in der Schweiz.

Die Berufsschulen werden vorwiegend in benachbarten schweizerischen Kantonen besucht.

Im tertiären Bereich gibt es die Universität Liechtenstein, die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein, die Internationale Akademie für Philosophie sowie das Liechtenstein-Institut. Der Zugang zu Hochschulen und Universitäten im Ausland ist aufgrund der Freizügigkeitsvereinbarung (Lissabonner Konvention) in der Regel möglich. Der Zugang in der Schweiz ist basierend auf der Interkantonalen Fachhochschul- und der Interkantonalen Universitätsvereinbarung gewährleistet.

Folge uns:

[pdf-embedder url=“http://www.wsv.li/w/wp-content/uploads/2018/03/Promotionsverordnung.pdf“]

Folge uns:

1 Allgemeine Grundsätze
a) Die Benutzerinnen und Benutzer tragen persönlich die Verantwortung für den
zweckentsprechenden Umgang mit den Informatikmitteln.
b) Sie dürfen ohne begründbares pädagogisches Interesse keine in rechtlicher und/oder sittlicher
Hinsicht fragwürdigen Dokumente herunterladen, abspeichern oder verbreiten. Dies gilt
insbesondere für Internetseiten, welche die Menschenwürde (z.B. durch Gewaltaufruf,
Rassismus, Pornographie) verletzen.
c) Unzulässig ist jede Art der Verwendung von Informatikmitteln und Dokumenten, welche die
Schule oder Dritte materiell oder ideell schädigt oder schädigen könnte. Dazu gehören
unerlaubte Zugriffe auf privates oder urheberrechtlich geschütztes Material.
d) Die Benutzerinnen und Benutzer dürfen nur Daten ins Schulnetz speichern, die im direkten
Zusammenhang mit dem Unterricht und/oder der Schuladministration stehen.
e) Technische und betriebliche Anordnungen des Netzdienstes sind verbindlich. Sie werden auf
geeignete Weise bekannt gemacht. Wenn es die Umstände erfordern, können nach einer
angemessenen Vorwarnzeit – sofern eine solche möglich ist – Speicher gelöscht und Dienste
abgeändert oder ausgeschaltet werden. Bei Pannen übernimmt die Arbeitsstelle
Schulinformatik keine Haftung, auch nicht für dadurch verloren gegangene Daten.
f) Die Installation jeglicher Software, insbesondere solche aus dem Internet, und (lokale)
Systemänderungen dürfen einzig von den Netzadministratoren vorgenommen werden.

2 Netzzugang
a) Alle Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Schülerinnen und Schüler können über einen
persönlichen, geschützten Account Zugang zum Netz und folglich zu einer eigenen Mailbox
erhalten.
b) Die persönlichen Accounts beschränken sich auf eine bestimmte Person, sind also nicht
übertragbar. Kennwörter sind zweckgemäss einzusetzen und geheim zu halten.
c) Die Nutzung aller Dienste muss kostenbewusst und mit möglichst geringer Netzbelastung
erfolgen. Mit speicherintensiven Dateien (wie Bild-, Film- und Toninhalte) ist zurückhaltend
umzugehen. Verboten ist die Verwendung externer kostenpflichtiger Dienste.
d) Der Zugang zu den Computern ist für die Schülerinnen und Schüler nur bei Anwesenheit
einer Lehr- oder Aufsichtsperson erlaubt.
Die Verantwortung während des Unterrichts liegt bei der entsprechenden Lehrperson.
Ausserhalb des Unterrichts ist es Aufgabe der Schulleitung, für eine Aufsicht zu sorgen.

3 E-Mail
a) Benutzerinnen und Benutzer tragen die Verantwortung für die von ihnen verschickten oder
gespeicherten Mails. Sie sind verantwortlich dafür, dass ihre Mails keine Inhalte aufweisen,
die in irgendeiner Weise gegen ein Gesetz verstossen.
b) Grundsätzlich nimmt die Netzadministration keine Einsicht in eine persönliche Mailbox. Aus
dringenden technischen Gründen kann die Netzadministration jedoch auf eigene
Veranlassung E-Mails einsehen. Die Netzadministration benachrichtigt die Betroffenen
umgehend über derartige Einsichtnahmen aus technischen Gründen. Liegt ein begründeter
Verdacht auf eine Gesetzesverletzung vor, kann die Netzadministration Mails einsehen,
nämlich auf Veranlassung der zuständigen Strafverfolgungsbehörden oder – gestützt auf Art.
106 Abs. 2 Bst. a des Schulgesetzes – der Schulamtsleitung.
c) Die Netzadministration untersteht dem Amtsverschwiegenheitsgebot.
d) Aus Sicherheitsgründen ist der Netzadministrator nach entsprechender Information an die
Benutzerinnen und Benutzer befugt, Filter zu aktivieren, die den Zugang von speziellen
Dateitypen und Protokollen zu den Mailboxen verhindern.

4 Verhalten rund um Informatik-Einrichtungen
Das Verhalten in Zusammenhang mit Informatik-Einrichtungen wird in den Hausordnungen der
einzelnen Schulen geregelt.

5 Urheber- und Lizenzrechte
Falls für bestimmte Software und Dokumente Urheber-, Lizenz- oder andere Rechte bestehen, so
unterliegen Verwendung, Kopieren und Weitergabe den entsprechenden rechtlichen Bestimmungen
und Vereinbarungen.

6 Schadensmeldung
Falls Benutzerinnen und Benutzer beim Einsatz von Informatikmitteln oder Dokumenten
Unregelmässigkeiten feststellen (wie Defekte, Virenbefall oder Missbräuche), sind sie verpflichtet,
diese unverzüglich der Schulleitung oder dem Netzdienst zu melden.

7 Haftung, Missbräuche und Kontrollrecht
a) Für fahrlässige oder gar böswillige Beschädigungen von Hard- oder Software oder von
sonstigen EDV-Einrichtungen kann der Verursacher finanziell und disziplinarisch
verantwortlich gemacht werden.
Die Netzadministration behält sich vor, bei Verstössen gegen das Reglement, mit Information
an die Schulamtsleitung und die zuständige Schulleitung, einen Account zu sperren.
Die Schulleitung informiert die betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie deren
Erziehungsberechtigte.
b) Gegenüber Schülerinnen und Schülern haben Lehr- und Aufsichtspersonen das Recht und
unter Umständen die Pflicht, deren Tätigkeit an Schulcomputern und deren persönlichen
Speicher zu kontrollieren und nötigenfalls lenkend einzugreifen. In begründeten Fällen kann
die Netzadministration und/oder die Schulleitung die gezielte Überwachung bestimmter
Accounts auch ohne Vorwarnung veranlassen (siehe Ziff. 3b).
Diese Benutzungsvorschriften sind den Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern sowie den
Erziehungsberechtigten zur Kenntnis zu bringen. Sie gelten in den einschlägigen Punkten
entsprechend auch für externe Benutzerinnen und Benutzer.
Schulleitung und Lehrpersonen sind nach der festgelegten Ordnung für die Einhaltung dieser
Benutzungsordnung verantwortlich.

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Informatikreglement 19.23 KB 15 downloads

Alle Benutzerinnen und Benutzer der ICT-Infrastruktur verpflichten sich zur Einhaltung...
Folge uns:

Die in einen öffentlichen Kindergarten oder eine öffentliche Schule aufgenommenen Schülerinnen und Schüler müssen den Unterricht und die Schulveranstaltungen regelmässig und pünktlich besuchen. Die Unterrichtszeiten sind im Stundenplan der Schule und die Schul- und Ferientage im amtlichen Ferienkalender (71 kb) des Schulamtes verbindlich festgelegt.

Die Dispensation vom Unterricht bedarf einer vorgängigen Bewilligung durch die Schule. Zuständig ist die Schulleitung. Sie kann die Zuständigkeit für ein Fernbleiben bis zu drei Tagen an die Klassenlehrpersonen übertragen.

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Dispensformular 403.49 KB 54 downloads

Wenn Sie im Voraus wissen, dass Ihr Kind eine Dispens für den Schulbesuch braucht,...
Folge uns:

„So wenig Regeln wie nötig, so viel Freiheit wie möglich“

  1. Benehmen

Wir nehmen in unserer Schulgemeinschaft Rücksicht aufeinander. Deshalb achten wir auf ein angenehmes Schulklima und benehmen uns höflich und freundschaftlich. Wir verhalten uns fair und befolgen die Anweisungen der Lehrpersonen und des Dienstpersonals.

  1. Aufenthalt im Schulareal und in den Unterrichtsräumen

Rechtzeitig vor Beginn der Lektion begeben wir uns in die Unterrichtsräume. Wir betreten Fach- und Spezialräume nur mit Erlaubnis der unterrichtenden Lehrperson. Vor den Unterrichtsräumen und im Verwaltungstrakt achten wir auf Ruhe. Während der obligatorischen Unterrichtszeit und Pausen dürfen wir das Schulareal nur mit Genehmigung einer Lehrperson verlassen. Freistunden verbringen wir in den uns zugewiesenen Räumen.

  1. Pausen

Siehe Pausenregelung!

Während der grossen Pause halten wir uns im Foyer beim Kiosk und im Aussenbereich auf. Beim Kiosk stellen wir uns fair in die Reihe.

  1. Sauberkeit und Ordnung

Wir tragen Sorge für unser Unterrichtsmaterial, unseren Arbeitsplatz, unser Klassenzimmer, unsere Einrichtung, unser Schulhaus und unser Schulareal. Besonders halten wir Ordnung, werfen den anfallenden Müll in die entsprechenden Behälter und unterlassen das Kauen von Kaugummi während der Unterrichtszeit.

Scooter, Inline-Skates, Skateboards und Schuhe mit Rollen sind im Schulgebäude nicht erlaubt.

  1. Medien

Handys und elektronische Unterhaltungsgeräte sind während der Unterrichtszeit ausgeschaltet und dürfen nur in den grossen Pausen und in der Mittagspause verwendet werden.

  1. Kleidung

Im Schulgebäude tragen wir angemessene Kleidung und Hausschuhe, Kopfbedeckungen sind während des Unterrichts nicht erlaubt.

  1. Eigentum

Wir respektieren fremdes Eigentum. Für unser Eigentum sind wir selbst verantwortlich. Für verlorene oder gestohlene Gegenstände kommt die Schule nicht auf. Beschädigungen melden wir der Klassenlehrperson. Wir selbst und die Eltern haften für unsere mutwilligen Beschädigungen.

  1. Sicherheit

Wir vermeiden störendes Herumrennen, Schreien und Balgen. Mofas und Velos stellen wir bei den Unterständen ab. Wir bringen keine gefährlichen Gegenstände in die Schule.

  1. Rauchen

Wir halten uns strikt an das gesetzliche Rauchverbot auf dem gesamten Schulareal.

 

Ich habe die Hausordnung unseres Schulzentrums zur Kenntnis genommen und verstanden.

Im Interesse einer guten Schulgemeinschaft und eines positiven Arbeitsklimas halte mich an diese Regeln.

 

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Hausordnung 36.90 KB 51 downloads

"So wenig Regeln wie nötig, so viel Freiheit wie möglich" Benehmen Wir nehmen...
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