Am 22. Juni 2017 lud der Elternrat der Realschule zum Diskussionsabend zum Thema „Umgang mit digitalen Medien“. Trotz tropischer Temperaturen fand einige Eltern den Weg in die Aula des SZM 2.

Am Donnerstag, 22.Juni 2017, fand in der Aula der Weiterführenden Schulen eine Elternveranstaltung zum Thema „Umgang mit Digitalen Medien“ statt. Die Veranstaltung wurde auf Wunsch der Elternvereinigung der Realschule Vaduz in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, der Schulsozialarbeit und Michael Valersi, Fachmann für Digitale Medien, organisiert. Ziel dieses Abends war es den Eltern einen Einblick in die Thematik zu geben was Digitale Medien sind, wie diese von Jugendlichen genutzt werden, worin Chancen und Gefahren bestehen und wie Eltern ihre Kinder in deren Medienkompetenz stärken und unterstützen können. Dank unserer Schulsprecherin, Isabelle Quaderer, konnte den Eltern per Liveschaltung direkt an deren Handy gezeigt werden welche Apps heutzutage von Jugendlichen wie genutzt werden. Auf die Elternveranstaltung folgt im neuen Schuljahr eine Auseinandersetzung mit diesem Thema mit den 1. und 2. Klassen der Realschule Vaduz. Gerne unterstützt die Schulsozialarbeit Eltern bei Fragen zum Thema „Umgang mit Digitalen Medien“.

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In Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit lud die Elternvereinigung am Donnerstag, den 23. April zum Vortrag „Umgang mit neuen Medien“ ein. Der Anlass wurde von Caroline Caduff, Schulsozialarbeiterin an den Weiterführenden Schulen Vaduz bestens moderiert und geleitet.

Jugendschützer Karlheinz Sturn, Datenschützer Michael Valersi und Schulsprecherin Ilirjana Memaj

In Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit lud die Elternvereinigung am Donnerstag, den 23. April zum Vortrag „Umgang mit neuen Medien“ ein. Der Anlass wurde von Caroline Caduff, Schulsozialarbeiterin an den Weiterführenden Schulen Vaduz bestens moderiert und geleitet. Im Mittelpunkt des Abends standen zwei Fachvorträge von Michael Valersi, Datenschutzbeauftragter und Karlheinz Sturn, Kinder- und Jugendschutzbeauftragter des Landes Liechtenstein, die ihre jeweilige Sicht auf das Thema „Umgang der Jugendlichen mit den neuen Medien“ aufzeigten. Begleitet und untermauert wurden die beiden Fachvorträge mit Beispielen aus der Schulsozialarbeit, welche die Moderatorin geschickt vor und zwischen den Fachvorträgen einbrachte und damit den anwesenden Eltern und Lehrern die Dringlichkeit einer Auseinandersetzung mit diesem Thema darlegte. Den Abschluss des Themenabends bildete eine Fragerunde an die anwesenden Fachkräfte sowie an die Schulsprecherin der Weiteführenden Vaduz, Ilirjana Memaj, mit vorbereiteten und spontanen Fragen. Interessant und schön war vor allem die Idee, eine Schülerin in den Kreis der Vortragenden aufzunehmen und die Möglichkeit zu eröffnen, die Fragen auch an sie zu richten. Ilirjana stand Rede und Antwort und hat ihre Aufgabe souverän gelöst. Im Anschluss an die Veranstaltung lud die Elternvereinigung zu einem kleinen Apèro ein. So ergaben sich noch eine Reihe von Gesprächen rund um das Thema am kleinen Tisch im gemütlichen Rahmen. An dieser Stelle ergeht ein herzlicher Dank an alle Mitwirkenden, die einen Beitrag zu diesem erfolgreichen und interessanten Abend geleistet haben.

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Am 10. März 2014 waren die Eltern und Lehrpersonen der Oberschule und Realschule Vaduz zum Elternabend „Cyber-Mobbing“ am Schulzentrum Mühleholz II eingeladen.

„Das Internet vergisst nichts“ – Elternabend an den WSV

Am 10. März 2014 waren die Eltern und Lehrpersonen der Oberschule und Realschule Vaduz zum Elternabend „Cyber-Mobbing“ am Schulzentrum Mühleholz II eingeladen. Bernd Hammermann vom Elternrat der RSV konnte vier Fachpersonen begrüssen, die aus verschiedenen Blickwinkeln den Umgang mit Neuen Medien, Internet und Sozialen Netzwerken sowie deren Gefahren für Kinder und Jugendliche beleuchteten.

Michael Valersi von der Datenschutzstelle hob u. a. heraus, dass „kostenlose“ Internet-Angebote in keinem Fall umsonst seien. Aufgrund der gesammelten Daten, die aus dem Internetverhalten jedes Einzelnen resultieren, können Rückschlüsse auf das individuelle Konsumverhalten gemacht und die Nutzer mit entsprechenden Werbungen eingedeckt werden. Jeder User trage seinen persönlichen „Profil-Rucksack“ mit sich herum. Fast alles, was ins Internet eingespeist und vermeintlich auch wieder gelöscht wurde, könne wieder ausgegraben werden.

Schulsozialarbeiter Hansjörg Frick informierte über verschiedene Formen des Mobbings von Kindern und Jugendlichen in Sozialen Netzwerken („Cyber-Mobbing“) und appellierte an die Eltern, sich vertrauensvoll für das Internetverhalten ihrer Kinder zu interessieren, sich einzumischen und entsprechende Grenzen zu setzen bzw. Abmachungen zu treffen. Das Kinder- und Jugendschutzgesetz legitimiere sie dazu. Gerade das Cyber-Mobbing greife in einen Bereich ein, der bis zum Aufkommen der Smartphones immer als sicheres Rückzugsgebiet gegolten habe. Jeder ist immer und überall erreichbar und kann somit – für Aussenstehende kaum einsehbar – auch Opfer von solchen (z. T. anonymen) Angriffen werden.

In der Podiumsdiskussion, geleitet von Schulsozialarbeiterin Caroline Caduff, wies der Jugendschutzbeauftragte Karlheinz Sturn (Kinder- und Jugenddienst) erneut darauf hin, dass Eltern sich ihrer Erziehungspflicht bewusst sein sollten. Was in der physischen Welt gelte, gelte auch in der virtuellen Welt. Kein Elternteil würde z. B. Pornobilder oder freizügige Bilder seiner Tochter an der Kinderzimmerwand dulden, deshalb auch nicht auf Smartphone oder PC. Die Kontrolle der Eltern und verpflichtende Rahmenbedingungen für die Internetgewohnheiten der jugendlichen Nutzer seien wichtig. Schliesslich würden ja auch die Eltern die Abos bezahlen, spätestens dieser Aspekt dürfte die Kinder überzeugen.

Der Elternabend war der Auftakt für weitere Veranstaltungen rund um dieses Thema. In der folgenden Woche werden die Schülerinnen und Schüler der Weiterführenden Schulen Vaduz bei Aktionstagen durch die Medienprofis von Pro Juventute mit den Themen Cybermobbing, Persönlichkeitsschutz, Rechtliches und den verantwortungsvollen Umgang mit den Neuen Medien konfrontiert.

Das sei aber nicht alles, meinte Bernd Hammermann, der „Teil 3“, die Umsetzung in die Praxis, müsse unbedingt zuhause stattfinden und könne nicht an die Schule delegiert werden.

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