Seit neun Jahren werden in Liechtenstein nun schon externe Evaluationen durchgeführt. Gemäss Lehrplan sind „an jeder Schule Selbst- und Fremdevaluation Bestandteil der Qualitätssicherung und –entwicklung. Das Team und die Schulleitung nutzen vielfältige Beratungs- und Beurteilungsmöglichkeiten zur Weiterentwicklung der Schule.“

Heute ist die Selbständigkeit und Motivation der Kinder und Jugendlichen ein ständiger Gradmesser. Lebensumstände und Berufswirklichkeiten fordern ein hohes Mass an Selbständigkeit und Eigenaktivität. Ein wichtiges Stichwort im schulischen Umfeld ist dabei die Partizipation, und zwar auf Schüler- wie auch auf Elternebene. Gesellschaftliche Veränderungen stellen Schule, Schüler/innen und Eltern vor neue Herausforderungen. Durch die Zusammenarbeit und die institutionalisierte Mitwirkung gehen Schule, Schüler/innen und Eltern damit verbundene Aufgaben gemeinsam an.

Die Schulleitung und die Lehrpersonen sollen durch die Evaluation ihre eingeschlagenen Wege bestätigen können oder da und dort neue Wege finden. Eine Evaluation hält sowohl die Stärken als auch die Entwicklungsmöglichkeiten fest. Sie soll aufzeigen, wo die Realschule Vaduz in den nächsten ca. fünf Jahren weiterarbeiten kann.

Die Instrumente der externen Evaluation stützen sich auf bewährte Methoden, die auch schon im Rahmen von anderen Evaluationen benutzt wurden.

Die Qualitätskriterien für die Evaluationsbereiche sind anerkannt und für diese Evaluation angepasst worden.

Die Daten der externen Evaluation gehören nach Abschluss der Schule. Sie bestimmt, wie Eltern und andere Beteiligte über die Ergebnisse informiert werden. Dieser Schlussbericht geht auch an die Amtsleitung des Schulamts.

Das Evaluationsteam hat sich in der Zusammenarbeit mit der Realschule Vaduz um Offenheit und Akzeptanz bemüht. Wir wollten die Methoden breit ansetzen und möglichst alle Beteiligten – Lehrpersonen, Eltern und Schülerinnen und Schüler – einbeziehen.